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31. Shanna

  Erwartungsvoll starrte Shanna Emily an, die ihren zweifarbigen Blick nicht von ihr abwandte. Jede weitere Sekunde, die verstrich und geschwiegen wurde, verst?rkte das ungewohnte Flattern in ihrem Magen nur noch mehr. Es lie? nicht nach, sondern wurde intensiver, w?hrend sie auf die Antwort ihrer Schwester wartete. Zu viele Fragen waren ihr auf einmal durch den Kopf geschossen und ohne wirklich darüber nachzudenken... waren sie ohne Luft zu holen aus ihrem Mund geplatzt. Als k?nnte nichts mehr sie zurückhalten, weil dieses Ungewisse ihr den Atem und gleichzeitig ihren Verstand umschwirrte. Shanna konnte sich nicht im Mindesten eine Vorstellung davon machen, was diese ungew?hnlichen Fragen in der Luft hingen. Sie konnte nicht einmal in ihrem Gesicht oder geschweige denn aus ihren Augen ablesen, was in ihrer Schwester vor sich ging. Sie wirkte ebenso unnahbar wie sie selbst und Shanna wusste einfach nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollte. Da Neil jetzt frei und sich an ihrer Seite befand, wurde dieser Gedanke ihr genommen. Sie fühlte sich erleichtert und weil ihr Wolf nicht wirklich etwas verloren hatte, als sie ihn vor seiner Gefangenschaft zuletzt gesehen hatte. Erst hatte sie mit einer enormen Ver?nderung seiner Pers?nlichkeit gerechnet, wenn sie bedachte, welche Foltermethoden ihm angetan worden waren. Allein das getrocknete Blut auf seinem K?rper sprach B?nde von der Grausamkeit, die er hatte über sich ergehen lassen müssen. Es stimmte Shanna traurig, weil sie ihn nicht schon früher hatte befreien k?nnen. Darum war sie nun umso dankbarer, ihn jetzt wiederzuhaben, und hoffte, dass Neil ihr nicht entglitt.

  Pl?tzlich blieb Emily neben ihr stehen, aber Shanna registrierte erst nach drei weiteren Schritten, dass sie stehen geblieben war. Vorsichtig wandte sie sich zu ihrer Schwester um und blickte sie fragend an. Im Hintergrund waren alle anderen ebenfalls stehen geblieben. Emilys Augen waren noch immer verschlossen, aber ihr Augenmerk war eindeutig auf sie selbst gerichtet. ?Ich kann es dir nicht sagen“, entgegnete Emily nach langem Schweigen. ?Ich kann nur… sagen, was ich vermute. Mehr nicht.“

  Verwirrt über Emilys Worte runzelte Shanna nachdenklich die Stirn und legte sie in grüblerische Falten. Was meinte sie damit? ?Ich… verstehe dich nicht ganz. Was kannst du nur sagen, was du vermutest?“

  Emilys Kopf senkte sich leicht, ihre Augenlider fielen zur H?lfte herab, ihr Ausdruck war in die Ferne gerichtet und emotionslos. Als empf?nde sie überhaupt nichts. ?Ich kannte diesen Wissenschaftler nicht. Jedenfalls nicht pers?nlich… sondern nur vom Namen her, wenn ich über Berichte stolperte, die seine Forschung beinhalteten. Viele Huntervereinigungen tauschen sich untereinander Informationen aus. Es ist ein sehr vertieftes Netzwerk, das nicht wirklich zu brechen ist. Es mag sein, dass jedes Land seine eigenen Regeln besitzt und man sich denen fügen muss, aber wenn es um das Wissen geht, das die Mythenwelt betrifft, ist das ihr Punkt, der alle vereint“, sagte Emily mit gefühllosem Empfinden in ihren Worten und wandte den Kopf den Wesen zu, die in der Mythenwelt geboren wurden, und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder ihr zu, damit Shanna ihre Worte lesen konnte. ?Ich kenne nur eine einzige Person, die aus Amerika stammt, aber ansonsten besitze ich auf diesem Kontinent keinen einzigen Kontakt.“

  Verwundert darüber, wie eisern Emilys Worte klangen, bewegte sich etwas in Shanna. Erst vor Kurzem hatte ihre Schwester ihr offenbart, wer sie für sie wirklich war, und sie hatte im ersten Augenblick Abstand halten müssen, weil das ihren Verstand überstieg. Doch jetzt, nach der Verdr?ngung, weil sie Neil wieder hatte, kehrte dieses Wissen zu ihr zurück. Es dr?ngte sich in den Vordergrund, der nicht mehr ignoriert werden konnte. Emily war nicht mehr die Schwester, für die Shanna sie immer gehalten hatte. Es bestand viel mehr Bezug zu ihr, als sie je in ihrem Leben gedacht hatte. Eine intensivere Verbindung, die nicht zu leugnen war und dass Emily… ihre Mutter war. An diesen Gedanken musste sie sich ebenfalls schmerzhaft gew?hnen, wie an so vieles andere in ihrem Leben. Auch wenn sie damit abgeschlossen hatte, je wieder in ihr altes Umfeld zurückzukehren.

  ?Wen meinst du genau?“, fragte Shanna ihre Schwester weiterhin, weil das noch nicht alles beantwortete und sie konnte sich durchaus denken, dass Emily mehr wusste, als sie ahnte. Und je mehr sie erfuhr, befürchtete sie, etwas zu erfahren, was sie letzten Endes nicht wissen wollte. Vor allem nicht, weil sie ihrer Schwester wirklich vertrauen wollte und eventuell… vieles ihrer eigenen Selbst mit Emily zu teilen verlangte.

  ?Du kennst sie, Shanna“, erwiderte Emily in wenigen Worten. ?Vielleicht nicht pers?nlich und ich… eigentlich auch nicht.“ Sie richtete ihren zweifarbigen Blick in die Ferne, als blickte sie durch sie hindurch. ?Amalia, deine ?ltere Schwester und gleichzeitig… meine Zwillingsschwester, sie lebt ebenfalls in den vereinigten Staaten. Nur eben in unterschiedlichen amerikanischen St?dten.“

  Shannas Augen weiteten sich bei diesen Namen und kurz blieb ihr Herz stehen… nur um im n?chsten Augenblick wie ein wildgewordenes Pferd zu galoppieren. Unregelm??ig und unkontrolliert. ?Ich… ich verstehe“, drangen die Worte aus ihrem Mund und sie wusste nicht, ob sie lauter oder leiser klangen. Aber ihr Hals war teilweise zugeschnürt und die Bedeutung dahinter sagte mehr als alles andere. ?Das bedeutet… dieser Wissenschaftler hat dich mit Amalia… verwechselt.“

  ?Ja“, antwortete Emily so schlicht darauf, dass alles einen Sinn ergab. ?Ich h?rte nur durch einige andere, dass Amalia und ich… uns zum Verwechseln ?hnlich sehen. Dadurch, dass wir seit unserer Geburt getrennt wurden und auf anderen Kontinenten leben, hatten wir nie einen Bezug zueinander. Zumal wurde es uns nicht einmal gestattet, dass wir eine Verbindung haben. Zwillinge würden sonst von Natur aus ein unzertrennbares Band entwickeln und die J?ger vermeiden so etwas schon vom ersten Augenblick an. Daher wei? ich nur von einem wichtigen Merkmal, das uns beide unterscheidet, aber viele übersehen und ignorieren dieses Merkmal.“

  ?Ja, dieses ist mir bekannt“, gab Shanna zu und auch sie hatte diese ?ltere Schwester noch nie gesehen. Sie wusste generell nicht einmal, wie viele unbekannte Geschwister da drau?en vorhanden waren. Durch Emily wusste sie nur, dass Amalia existierte und eben sie selbst und dazu William Archie Lancaster, der im Norden von England seinen Stützpunkt hatte. Auch der letzte Aufenthalt ihrerseits, bevor sie von dort geflohen war.

  ?Mo àilleag, was für ein Merkmal ist es, wovon sie spricht?“, erklang Neils fragende Stimme in ihrem Kopf. Sofort wurde sie von seiner W?rme umhüllt und ihr wurde bewusst, wie schnell er und die anderen bei dem Gespr?ch in den Hintergrund gerückt waren.

  Ihr schwarzer Schopf hob sich und begegnete Neils braunen, sanften Augen. Ein Gefühl des Erdens ergriff sie, solange ihr Blick auf ihm ruhte. Er beeinflusste sie sehr, aber auf eine beruhigende und gute Art und Weise. ?Es sind ihre Augen“, erwiderte Shanna nach einem l?ngeren Augenblick. ?W?hrend das linke Auge azurblau und das rechte violett bei Emily ist, ist es bei Amalia genau andersherum. Ohne dieses offensichtliche Merkmal k?nnte niemand sie auseinanderhalten. Es mag eine Besonderheit sein, aber unter den J?gern sind sie nur etwas Halbes, aber nichts Ganzes. Nur vollwertige violette Augen wurden offiziell anerkannt. Alles andere war untauglich und bekam niedere Aufgaben.“

  Neil knurrte in ihrem Kopf. ?Ich merke schon… das System der J?ger wird immer krankhafter“, drangen seine Worte tief in ihren Kopf vor, aber Shanna war ihm nicht b?se… denn dies war die v?llige Wahrheit. ?Nicht dass der Wissenschaftler schon krankhaft besessen war.“

  ?Ich wei?… und mir tut es auch... leid, Neil.“ Shanna spürte, wie betrübt sie über ihr eigenes Volk war. Sie war nicht stolz auf ihre Herkunft.

  ?Nein, mo àilleag, diese verachtungsvollen Treter brauchst du dir selbst nicht anzuziehen, weil du v?llig anders bist als alle anderen in deinem Volk“, beschwichtigte Neil sie sofort und schenkte ihr durch ihre Verbundenheit eine tiefenentspannte W?rme. ?In Ordnung, bei dieser Schwester mache ich noch eine Ausnahme, weil ich spüre, dass sie dir am Herzen liegt.“ Ein liebevolles L?cheln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, weil dieser Mann sie zum Teil durchschaut hatte. Auch wenn er noch nicht die komplette Wahrheit besa?… wollte sie ihm all das offenbaren. Aber mehr, wenn sie alleine waren.

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  Vor ihr bewegte sich Emily, die sie aufmerksam beobachtete und richtete wieder ihre violetten Augen auf sie. ?Daher gehe ich stark davon aus, dass Amalia diejenige ist, die der Wissenschaftler meint. Sie beide müssen eine übereinkunft getroffen haben und einen Teil der Wissenschaft dienen. Ich kann nur nicht sagen, in welchen Bereichen sie handelt oder forscht, wenn sie darin verwickelt ist. Daher kann ich nicht mehr sagen oder die Fragen beantworten. Ich war in dem Augenblick, als der Wissenschaftler Alexander Jenkins mir all die Vorwürfe entgegenschlug, selbst verwirrt und irritiert. Ich habe selbst fieberhaft überlegt und nur dieser Entschluss kommt mir plausibel vor“, sprach sie weiter und schüttelte ihren erdbeerblonden Schopf, was ihre hellen Haare in kleine schwungvolle Bewegungen versetzte.

  Die wenigen Schritte, die Shanna von Emily trennten, überbrückte sie lautlos und in ihrer eigenen Stille. Ohne darüber nachzusinnen ergriff sie die H?nde ihrer Schwester und drückte sie auf eine Weise, die Sorcha oft bei ihr getan hatte… um ihr Mitgefühl, Verst?ndnis oder andere beruhigende Gefühle zu vermitteln. Genau das ahmte Shanna jetzt nach und ihr Ausdruck im Gesicht wurde weicher und offener. ?Schon in Ordnung, ich habe schon verstanden, Emily. Jetzt wo du mich daran erinnert hast, macht dieser Aspekt mehr Sinn als das, was nicht offensichtlich war. Ich h?tte dir das auch nicht wirklich zugetraut, wenn ich bedenke, wie ich dich mit N?x? gesehen habe. Du h?ttest ihr nie geholfen und ihr h?ttet nicht diese Art einer Verbindung, w?rst du genauso wie der Wissenschaftler selbst. Es würde absolut nicht passen.“

  Emily versteifte sich leicht und Shanna verspürte den leichten Druck an ihren H?nden. Die H?nde ihrer Schwester verkrampften sich, als versuche sie, sich zurückzuhalten, w?hrend ihr Gesicht keine Reaktion zeigte. Nur ihre Augen… das eine Azurblau und das andere Violett… schimmerten leicht auf, als regte sich etwas in Emily. Doch Shanna wusste, sie würde auf ihre Worte nicht so offen eingehen, wie sie es selbst tat. Dafür war Emily viel zu lange in der erdrückenden und zwanghaften Welt ohne Gefühle gefangen gewesen. Vermutlich würde es noch l?nger dauern als bei ihr selbst und genau aus diesem Grund... weil sie wusste, wie die Welt der J?ger war... würde sie ihre Schwester nicht unter Druck setzen. Emily sollte von alleine kommen und Dinge offenbaren oder annehmen, wie es ihrem Tempo entsprach.

  Daher liefen sie, ohne wirklich weiter auf dieses Thema einzugehen, einfach weiter. Ihnen blieb nicht wirklich Zeit und die war enorm begrenzt. Keiner konnte wissen, wie sehr schon andere J?ger ihnen auf den Fersen waren. Shanna konnte sich ohnehin nicht vorstellen, dass ihr Vater sie in Ruhe lie?. Nicht bei seinen letzten b?sen Absichten, die Richard Henry Lancaster ihnen offenbart hatte.

  Shanna lief wieder neben Neil, der einige Schritte hinter Emily ging, und die anderen drei schlossen das Schlusslicht. Immer wieder kontrollierend riskierte sie einen Blick auf sie. Die Kinder wirkten… je l?nger sie unterwegs waren, ermüdeter und es w?re von Vorteil, wenn sie eine Pause machen würden. Auch wenn ihnen kaum die Zeit dafür blieb, aber dadurch, dass die Kinder sich nicht untereinander trennen lie?en und Hamish nicht wollte, dass sie aus seinen Augen verschwanden, mussten sie sich denen fügen. Es war ihre eigene Entscheidung und Verantwortung. Dieser wild aussehende Wolf würde schon wissen, was falsch und richtig war.

  Ohne wirklich eine Ahnung zu haben, wie viel Zeit vergangen war, weil keiner von ihnen eine Uhr besa?, nahmen sie den Verlauf hin und erreichten mit weiteren Abbiegungen erneut ihr erstes Ziel. Emily hatte ein unheimliches Ged?chtnis und selbst Shanna wüsste nicht, ob sie exakt denselben Weg zurückgefunden h?tte. Es waren so viele verwirrende G?nge und keiner besa? einen besonderen Hinweis, wenn sich niemand vorher eine Markierung setzte. Au?er jemand besa? das gleiche fotografische Ged?chtnis wie Emily. Es war erstaunlich und durchaus praktisch.

  An der bekannten Spalte angekommen, zw?ngte Emily sich als Erstes durch und Shanna folgte ihr, dann die beiden Kinder und als Letztes die beiden breiten und gut gebauten muskul?sen M?nner. Sie hatten sichtlich mehr Mühe mit ihrer K?rpermasse durchzuschlüpfen, aber mit mehr Bauch einziehen und Versuchen, sich kleiner und schlanker zu machen, schafften sie es mit einigen Schrammen herein, die sie sich von den scharfkantigen Felsen zuzogen.

  In der N?he des bekannten kleinen Baches, der durch das Gestein floss und seine n?chste Bahn wieder darin verschwand, w?hrend das lautlose Pl?tschern das klare Wasser begleitete. Vor dem Bach ging Shanna in die Hocke, streifte sich den Rucksack von den Schultern und ?ffnete ihn. ?Hier sind noch ein paar Verpflegungen drinnen, falls jemand etwas zur St?rkung braucht“, sagte sie zur Gruppe gewandt und blickte mehr Neil und Hamish an, weil sie noch weniger Nahrung zu sich genommen haben müssten als alle anderen Anwesenden.

  Neil hockte sich neben sie und blickte in die Tasche. ?Ich sehe, meine Familie hat dir Verpflegung mitgegeben. Der Geruch kommt mir mehr als bekannt vor“, erwiderte er für alle h?rbar... mit einem L?cheln, seine Nase leicht zuckend in der Luft und ihr fiel etwas ein, woran sie in der emotionsgeladenen Wiedervereinigung nicht gedacht hatte.

  ?Ja, dein Vater gab mir diesen gepackten Rucksack“, sagte Shanna nickend und blickte in seine braunen Augen, die sanft auf ihr ruhten. ?Aber… ich habe noch etwas vergessen. Ich muss mich bei Sorcha melden, sobald ich dich gefunden habe“, platzte es aus ihr heraus und sie holte das wei?e, leere Papier aus ihrer Trainingskleidung und einen kleinen Stift, der mehr als ausreichend war.

  Eine gro?e, warme Hand legte sich auf ihre, als Shanna spürte und sah… erwiderte sie seinen fragenden Blick. ?Darf ich… das übernehmen?“, las sie Neils Worte von seinen sinnlichen weichen Lippen.

  ?Natürlich“, antwortete Shanna sofort und überreichte ihm das magische Papier und den Stift. ?Wei?t du, wie das funktioniert?“, wollte sie sich vergewissern.

  ?Aye, Sorcha hatte es mir einmal gezeigt. Ich schreibe nur ein paar Worte“, bekr?ftigte Neil und Shanna konnte durchaus verstehen, dass er Kontakt und eine Verbindung zu seinem Rudelclan brauchte. Es musste für ihn die H?lle gewesen sein, ohne jeglichen Bezug oder die sozialen Interaktionen. Also lie? sie ihn in Ruhe und entfernte sich ein Stück, weil Neil sich neben den Rucksack in einen Schneidersitz gesetzt hatte und grübelnd über dem Stück magischen Papier hing, um zu entscheiden, was er schreiben wollte.

  Daher setzte Shanna sich in einiger Entfernung an den Bach und reinigte sich von allem Unreinen und dem Blut ihrer K?mpfe. Nach einigen Minuten, die vergingen, bemerkte sie eine Regung und als sie aufblickte, entdeckte sie Emily, die über den schmalen Verlauf des Baches auf die andere Seite stieg. Ihr gegenüber ging sie in die Hocke, ahmte ihre Bewegungen nach und wusch sich. Verwundert hatte Shanna ihre Bewegungen gestoppt und blickte ihre Schwester erwartungsvoll an. Erst nach wenigen Augenblicken erhob Emily ihren Kopf und ihr erdbeerblondes, schulterlanges Haar fiel leicht in ihr Gesicht.

  ?Darf ich dir… auch eine Frage stellen?“, verlangte Emily nach einigen schweigenden Momenten.

  ?Natürlich“, sagte Shanna nickend und besch?ftigte sich nebenbei mit der Reinigung, aber achtete darauf, nicht den Faden zu verlieren, wenn ihre Schwester sprach.

  ?Ich… ich bin neugierig“, fing Emily irgendwann an zu sprechen und ihre Augen wirkten nun etwas zug?nglicher. Nicht wie vorher, als noch eine Grenze zwischen ihnen geherrscht hatte. ?Du meintest, dieser Mann sei dein Gef?hrte. Bekannt ist ja, dass Wesen aus der Mythenwelt Partnerschaften haben, die für sie vorherbestimmt sind. Woher wei?t du, dass dieser Wolfswandler für dich bestimmt ist? Immerhin bist du kein Teil dieser Mythenwelt.“

  Schottisches W?rterbuch:

  Mutter: Màthair

  Vater: Athair

  Bruder: Bràthair

  Onkel: uncail

  Gro?vater: seanair

  Gro?mutter: seanmhair

  Meine Herzen: mo chridhe

  Liebling: A ghràidh

  Meine Liebste: mo ghràidh

  Mein Schatz: mo ghràdh

  Meine Sch?ne: mo àilleag

  Meine Tochter: mo nighean

  Meine Familie: mo teaghlach

  Mein Alles: Mo shonuachar

  Mein kleines M?dchen: Mo nighean bheag

  Mein Seelengef?hrte: mo anam cara

  Mein Herz und meine Seele: Mo chridhe ?s mo anam

  Seelenbegleiter: Anam chompanach

  Meine Fee: Mo shìthiche

  Meine Schwester: Mo phiuthar

  Meine geliebte Schwester: Mo phiuthar ghràidh

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