Mit einem lauten Knall wurde Sorcha aus ihrem n?chtlich erholsamen Schlaf gerissen. Sie setzte sich im gemeinsamen Bett von ihr und Adair ruckartig auf, w?hrend ihr Herz vor Schreck in einem rasanten Tempo schlug. Erneut ert?nte ein lauter Knall und neben ihr bemerkte sie, dass ihr Gef?hrte ebenfalls aufgeschreckt war. Ihre Augen leicht aufgerissen, ihr Herz schlug schneller in ihrer Brust und sie keuchte schwer auf, w?hrend sie in die Dunkelheit ihres Zimmer starrte. Ihr Blick richtete sich auf das kleine Licht der Uhrzeit auf ihrem Nachttisch und zeigte halb sechs Uhr morgens an. Ein drittes Mal ert?nte ein noch lauterer Knall und das bewegte sie endlich. Sie hastete aus dem Bett. ?Unsere… Welpen“, keuchte Sorcha entsetzt auf und stürmte auf die angelehnte Tür zu. Adair direkt hinter ihr. Sie trug nur ein übergro?es schwarzes Shirt ihres Gef?hrten auf dem Leib, indessen er nur in seiner Unterhose steckte.
Auf dem Flur stürmend und die Tür gegenüber ihrem Schlafzimmer ?ffnend, schaltete sie das Licht ein… ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als Sorcha das Chaos vor sich betrachtete. überall flogen wei?e Daunenfedern umher, Lampen, Spielzeug und diverse andere Gegenst?nde lagen verstreut oder in Einzelteilen auf dem Boden, als w?re ein heftiger Orkan durch das Zimmer getobt und h?tte alles zerfetzt. Die beiden Betten, Kissen, das kleine gemütliche Sofa waren in kleine Fetzen gerissen und offene L?cher stachen aus dem Gepolsterten hervor. Kleine Kratzer und Bisswunden waren an Stühlen, Schr?nken und anderen M?belstücken zu sehen, die teilweise kreuz und quer lagen. Und in diesem ganzen zerst?rten Chaos sa?en… Fearghas und Mhairi. Nicht in menschlicher Form… sondern in ihrer w?lfischen Natur. Kleine Wolfswelpen, die zum ersten Mal ihre Verwandlung durchgemacht hatten und keine Kontrolle über ihre tierischen Instinkte besa?en. Viel zu jung, um die Selbstkontrolle zu beherrschen. Vor allem, wenn sie auf ihren zerst?rten und zerfetzten Betten sa?en, auf ihren pelzigen Hintern, und dazu ihre gro?en Kulleraugen sie reumütig anblickten, als h?tten sie nichts getan, w?hrend die Daunen wie gefallene Schneeflocken auf sie niederrieselten und sie teilweise mit ihrem Fell auffingen. Gerade fiel eine Feder so sanft herab, legte sich auf Mhairis kleine Wolfsnase, was sie zum zarten Niesen brachte, mit dem heftigen Ruck nach hinten drückte und vom Bett purzeln lie?.
Hinter ihr fing Adair laut zu lachen an und das weckte in Sorcha ein tiefes Seufzen, als sie müde über ihr Gesicht fuhr und leicht mit einer Hand durch ihr feuerrotes, durcheinandergeratenes Haar strich. ?Ich h?tte nicht geahnt… dass das so früh mit unseren Welpen passiert“, murmelte sie und betrachtete ihre Welpen, weil Fearghas auf seine Schwester auf dem Boden stürzte und mit ihr raufen spielen wollte. Ohne Umschweife ging Sorcha in das Chaos und ergriff ihren Sohn, der einen warmen, r?tlichen Farbton als Fell besa?. Mhairi als schwarzer Welpe wanderte auf Adairs Arme, der noch immer lachte.
?Sieht so aus… als wollten sie sich wirklich austesten“, gluckste er und schmiegte seine Tochter in seiner eigenen Miniaturversion an seinen kr?ftigen K?rper.
?Aye“, bekr?ftigte Sorcha seine Worte. ?Sie haben ein ganz sch?nes Chaos angerichtet und wirklich nichts verschont gelassen“, brummte sie und betrachtete erneut das Chaos vor sich... und gerade heute, weil sie dieses Durcheinander nicht gebrauchen konnten. Immerhin stand heute das besagte Treffen mit dem alten Rat an. Doch diese Situation mit der verfrühten Verwandlung konnten sie nicht ignorieren, weil dies ein erster und wichtiger Entscheidungspunkt im Leben jedes Wolfes war. Niemand konnte sagen, wann das Tier in einem drinnen sich irgendwann in den Vordergrund dr?ngte. Zumal die tierische Seite bei ihren Zwillingen die schlafende menschliche Seite ausgenutzt hatte. Dass die beiden sich gleichzeitig verwandelten, war nicht unüblich, weil sie seit ihrer Entwicklung im Mutterleib alles gemeinsam durchlebten. Wie Wachstum, Ereignisse und ebenso die Verwandlung. Zu eng war ihr gemeinsames Band miteinander verknüpft.
?Eines müssen wir unseren Welpen zu Gute halten“, lachte Adair erneut auf und Sorcha bemerkte, wie in seinen eisblauen Augen ein Funke Stolz aufblühte. ?Bei meiner ersten Verwandlung, die passierte am frühen Morgen, als ich neun Jahre alt war. Ich brach aus meinem Zimmer aus und zerst?rte einiges hier im Rudelhaus, anstatt nur mein eigenes Zimmer. Daher bin ich eher beeindruckt, wie früh sie ihre Wandlung vollzogen haben und sich doch auf diesen kleinen Radius beschr?nkt haben. Eigentlich will der Wolf am Anfang ausbrechen, laufen und sich austoben.“
Sorcha konnte nachvollziehen, was ihr Gef?hrte damit meinte, aber in der gleichen Position war sie nicht gewesen. Ihre W?lfin hatte sie erst vor einigen Monaten zum ersten Mal frei gelassen, weil sie davor nie so pr?sent war wie heute und das forderte, was sie brauchte. Viele… eigentlich alle bekamen ihre erste Wolfswandlung im Kindesalter oder erst im Verlauf ihrer Jugend. Daher wurde sie oft von ihren Gleichaltrigen verh?hnt und verspottet… weil sie eben nicht als Wolf bei gewissen Ritualen mit dabei sein konnte. ?Stimmt, du hast damals ein riesiges Chaos angestellt. Vor allem in der Rudelküche, als du in der Vorratskammer einiges an Mehls?cken und anderen Sachen zerrissen und zerst?rt hast. Du hast dann im ganzen Haus deine Wolfsspuren hinterlassen und als man dich gefunden hat, sa?est du brav auf dem Sofa, als h?ttest du niemals etwas angestellt. Nur dass dein nachtschwarzes Fell pl?tzlich v?llig wei? war“, gluckste Sorcha auf seine Aussage und jeder hatte darüber gelacht. ?Selbst nach Wochen noch und Neil hatte es sp?ter versucht nachzumachen, aber kam nicht wirklich weit, weil unser Vater jede Reaktion von uns mitbekam, wenn wir uns ver?nderten, und erstickte gleich alles im Keim. Er hatte es nur geschafft, seine eigenen Schuhe unten zu zerkauen.“ Dachte Sorcha an ihren gro?en Bruder und wie sehr sie ihn vermisste. Nebenbei betend, dass er unversehrt war.
?Erwischt.“ Adair lachte aus vollem Halse und n?herte sich ihr, zog sie mit einer Hand zu sich heran, w?hrend ihre beiden Welpen leise winselnd in ihren Armen hingen, weil sie sich nicht trauten, sich ihnen zu widersetzen. Er küsste sie oben auf ihren feuerroten Schopf. ?Ich werde mich etwas anziehen und dann werde ich mit unseren Welpen raus in den Wald gehen. Noch haben wir etwas Zeit. Vielleicht verwandeln sie sich zurück, bevor wir heute los müssen. Ich werde mich mit meinem Wolf mit ihnen austoben, sodass sie ersch?pft sind“, meinte Adair und übergab ihre Tochter ihr und drückte sie ebenso liebevoll an ihre Brust. Innerlich lie? sie ein Knurren vibrieren, sodass sie ermahnt waren, keine weiteren Dinge anzustellen, und lie? ihre W?lfin pr?sent in ihr hervorscheinen. Sofort wimmerten ihre Zwillinge und kuschelten sich an ihre warme Brust… als Zustimmung ihres Gehorsams.
Nach wenigen Minuten kam Adair zu ihnen zurück, sein schwarzes Haar noch durcheinander vom Schlafen, das er chaotischer machte, als er sich durch seine M?hne fuhr. Es sah bezaubernd aus und Sorcha seufzte innerlich zufrieden, wie er noch etwas verschlafen g?hnte und sein K?rper sich beeindruckend spannte. Seine muskul?se Brust drückte sich hervorragend durch seinen braunen lang?rmligen Pullover und seine perfekt sitzende Trainingshose… was seinen Hintern genussvoll zum Ausdruck brachte. Adair knurrte, als er an der Türschwelle des Kinderzimmers stehen blieb und seine leuchtenden Augen auf sie fixiert waren. ?Schaue mich nicht so an… mo ghràidh“, sprach Adair heiser, warnend rau und tief vibrierend.
?Ich… wei? nicht, was du meinst“, sagte Sorcha mit einem unschuldigen L?cheln auf ihren Lippen und übergab ihm die zwei Welpen. ?Ich werde mich auch umziehen und komme gleich nach. Geht schon einmal vor.“
Sorcha wollte gerade in ihrem gemeinsamen Schlafzimmer verschwinden, als eine warme Hand sich auf ihren Hintern legte. Hei?, drückend und fordernd, was sie zum Aufst?hnen brachte. Ihre Augen weiteten sich schlagartig und diese Berührung war intensiv, weil ihr Gef?hrte genau wusste, dass sie keine Unterw?sche darunter trug. Abwehrend schlug sie nach seiner Hand hinter sich, aber er zog sie schon lachend von ihr fort und lief mit gellendem Gel?chter den Gang entlang. Seine beiden zappelnden Welpen an seiner starken Brust gedrückt.
Unversch?mter Wolf, aber dafür… liebe ich ihn.
Ohne weitere Zeit zu verlieren, zog Sorcha sich in ihrem gemeinsamen gro?en Kleiderschrank an und w?hlte wei?e Unterw?sche, eine graue dünne Stoffhose und einen langen dunkelgrünen Pullover, der bis zu ihren Oberschenkeln reichte. Er schmiegte sich wie eine weiche Haut an ihren K?rper. Auf dem begehbaren Kleiderschrank kommend, steuerte sie auf ihr Nachtschr?nkchen zu. Seit Shanna unterwegs war, verlie? sie die Wohnung nicht ohne ihr magisches Papier, welches sie stets bei sich trug und hoffte, dass sie neue und… gute Botschaften vermittelten. Sie verstaute es in der kleinen Tasche, die an ihrem dunkelgrünen Pullover haftete. Sicher deponiert, ging sie noch einmal ins Badezimmer, machte sich schnell frisch, k?mmte mit einer Haarbürste durch ihr verwirrtes feuerrotes Haar, welches sie dann zu einem seitlichen dicken geflochtenen Zopf zusammenband und über ihre linke Schulter fallen lie?. Erst danach verlie? Sorcha zufrieden die Wohnung und trat aus dem Rudelhaus… die morgendliche Winterluft sofort spürend. Eine warme Wolke bildete sich vor ihrem Mund, als sie kurz ihre Nase in die Luft streckte. Heute roch es nach Schnee in der Luft und es würde sie nicht wundern, wenn es zu schneien anfing. Ein wenig Schnee lag auf dem kalten eingefrorenen Boden. Den Duft ihres Gef?hrten nach Kirschblüte riechend und den gro?en Spuren folgend, lockte sie hinter das Rudelhaus. Gleich am Waldeingang sa? Adairs riesiger schwarzer Wolf, der mit seiner riesigen Tatze nach seinen Welpen tatschte. Sie wirbelten wie kleine Flauschb?lle um ihren Vater herum und winselten aufgeregt, weil sie spielen wollten. Adair stupste mit seiner gro?en Schnauze Mhairis schwarze Wolfsstatur an, die wackelnd umfiel, und Fearghas hüpfte spielend in die Luft, weil er seinen wedelnden Schwanz packen wollte. Danach tollten sie zwischen den B?umen herum, was sie zum Fangen ermutigte, damit sie das sichere Laufen lernten und ihr Gleichgewicht aufrecht erhielten. Damit sie damit umgehen konnten, auf ihren vier kleinen Pfoten zu laufen. Aller Anfang war oft schwer, wenn die Konzentration pl?tzlich weg war und sie immer wieder über ihre eigenen Pfoten stolperten, was Sorcha durchaus zum Lachen brachte.
The author's tale has been misappropriated; report any instances of this story on Amazon.
Es war sch?n, sie zu beobachten, aber nach einer Stunde schien langsam die Kraft aus ihnen zu weichen und sie lagen nur auf ihren B?uchen, ihre Wolfsschnauze zwischen ihren Pfoten gelegt, w?hrend sie schnaufend mit müden gro?en Augen zu ihr und Adair aufblickten. Unsagbare W?rme durchstr?mte ihren K?rper, als sie sich herab beugte und über ihr sch?nes gl?nzendes Fell strich. ?Ich glaube, für heute habt ihr genug“, sprach sie sanft und blickte zu Adair auf, der sich zurückverwandelt hatte und seine Kleidung wieder anzog, die er ordentlich an die Mauer des Rudelhauses abgelegt hatte.
Gemeinsam beschlossen sie, noch einen kleinen Besuch in ihrem alten Zuhause abzustatten, und kaum, dass sie den Weg nahmen, der zur Haustür ihrer Eltern führte, wurde schon die Tür ge?ffnet und ihre Mutter stand aufmerksam auf der Veranda. ?Oh… bei meiner Mondg?ttin“, keuchte sie verzückt auf, als sie die verschlafenen kleinen Welpen in ihren Armen sah. Verzückt stürmte sie mit ihren Hausschuhen und ihrem Tartan-Plaid auf sie zu. ?Wann ist das denn geschehen?“, jauchzte ihre Mutter verzückt und musste ihre Enkelkinder in die Arme nehmen. Ein natürlicher Drang ihres Tieres, weil dies ein besonderer Augenblick war. Zu besonders, als dass dieser famili?re Augenblick gest?rt werden konnte.
?Heute Morgen um halb sechs“, schmunzelte Sorcha auf die Euphorie ihrer Mutter. ?Sie haben ihr ganzes Zimmer zerlegt, als w?re ein Orkan durchgerauscht.“
Ihr Vater kam auch raus, als er bemerkte, dass seine Gef?hrtin rausgestürmt war, und entdeckte das Ereignis ihrer Welpen und deren Verwandlung. Er nahm ebenfalls die rote Fellkugel in seine fürsorglichen, starken Arme. ?Das ist eine sch?ne überraschung“, sagte ihr Vater l?chelnd und rückte an ihre Mutter ran, weil er auch über Fearghas schwarzes Fell kraulen wollte. Ein absolutes natürliches Begehren, dem absolut niemand widerstehen kann.
?Das ist heute wirklich ungünstig“, seufzte ihre Mutter gerührt auf. ?Heute findet das Treffen statt.“
?Aye, aber solange sich die beiden noch nicht zurück verwandeln, muss einer von uns hierbleiben“, antwortete Adair darauf.
?Das werde ich machen“, sagte Sorcha nickend und zustimmend. Bei diesem Fall konnten sie nicht einfach so gehen und sie in diesem Zustand alleine zurücklassen. Niemand wusste, was danach w?re oder die Angst der Zurückverwandlung, wo sie von den Erwachsenen begleitet werden müssten.
?Nein“, widersprach ihre Mutter, w?hrend sie Fearghas an ihr Gesicht drückte und brummend knurrte. Eine mütterliche und fürsorgliche Geste. ?Du bist unsere Luna, Sorcha. Du musst unbedingt zu diesem Treffen mit erscheinen. Allein schon um eure Pr?senz zu zeigen. Ich werde hier bleiben und mich um beide kümmern.“
?Der Meinung bin ich auch“, verteidigte ihr Vater die Worte ihrer Mutter und Sorcha blickte zu Adair auf, der sie aufmerksam musterte.
?Ich fürchte, sie haben Recht, mo ghràidh. Natürlich verlangt es mich ebenfalls, hier bei unseren Welpen zu bleiben, aber dieses Treffen… das k?nnen wir nicht mehr ignorieren und verschieben. Wir müssen als Alphapaar dort erscheinen und als das pr?sentieren, was wir sind und was unsere Mondg?ttin damit erreichen wollte“, erwiderte Adair seine Meinung und konnte durchaus den Ernst der Lage nachvollziehen. Ihr Herz war hin- und hergerissen.
?Ihr… ihr habt ja Recht“, sprach Sorcha diese Worte mühevoll aus. Einen Augenblick ruhte ihr Blick auf ihren Wolfswelpen, dann blickte sie mit ihren grünen Augen ihre Mutter an. ?Einverstanden. Aber sollte etwas sein, meldest du dich bei uns. Durch die mentale Verbindung wird es nicht m?glich sein, weil wir zu weit weg sind, aber auf dem Telefon sind wir jederzeit erreichbar. Auch wenn du eigentlich ebenfalls ein Mitglied unseres neuen Rates bist… Màthair.“
Ihre Mutter schüttelte nur mit ihrem Kopf und schloss einen Moment die Augen. ?Nein, mo ghràdh, ich mag ein Teil des neuen Rates sein und du hast Recht, dass m?glichst alle anwesend sein müssen, aber eine Sitzung ist durchaus für meine Position auszusetzen. Immerhin sind sonst alle Mitglieder anwesend. Deine Gro?eltern und dein Vater werden euch begleiten. Sie werden euch beistehen und unterstützen, w?hrend ich hierbleibe. Immerhin ist das auch eine sehr wichtige Aufgabe“, schmunzelte ihre Mutter amüsiert. ?Mach dir also keinen Kopf, ich erziehe nicht zum ersten Mal kleine Welpen“, zwinkerte sie lachend hinzu und dieses Vertrauen besa? Sorcha durchaus in ihre Mutter.
?In Ordnung“, ergab sich Sorcha. Auch wenn sie nicht darauf aus gewesen war, als sie ihre Eltern besuchen ging, und erwartet hatte, dass sie auf ihre Welpen aufpassten. Sondern nur, weil sie ein Teil ihrer ersten Verwandlung sein sollten. Vermutlich würde der ganze Rudelclan das wollen. ?Ich werde zu Hause gleich noch ein paar Sachen für die Welpen zusammensuchen und dir vorher vorbeibringen. Kleidung und ihre Lieblingsdecken. Sofern sie noch heil sind.“
?Mache das, dann behalte ich sie schon einmal hier bei mir. Granny und Grannpa wollen sicher auch ihre Urenkel so sehen“, schmunzelte ihre Mutter, weil sie vermutlich noch zur so frühen Stunde in ihren Betten lagen. Wie die meisten von ihnen. Erst um acht würde reges Treiben auf dem Gel?nde beginnen und einige Mitglieder sich um das Rudelhaus finden, sich der Gemeinschaft anschlie?en und zusammen speisen.
?Wir werden euch auch sp?ter abholen“, richtete Adair sich an ihren Vater, der zustimmend nickte und bereit sein würde. Erst ab da verlie?en Sorcha und ihr Gef?hrte den Vorgarten ihrer Eltern.
Mit etwas gemischten Gefühlen, aber leider rief die Pflicht als k?nigliches Alphapaar und sie mussten sich der wichtigen Angelegenheit stellen. Dennoch versprach sie sich untereinander, sollten ihre Welpen noch bei ihrer Rückkehr verwandelt sein, würden sie gemeinsam noch einmal als Familie etwas durch den Wald streifen. Selbst Sorcha in ihrer Wolfsgestalt, weil ihre W?lfin ebenfalls das riesige Verlangen verspürte, ihre Welpen zu begrü?en. Natürlich würde sie sich dem Begehren ihrer inneren Bestie nicht widersetzen. Niemals würde sie das tun, denn das grenzte an Unterdrückung ihrer zweiten H?lfte ihrer selbst.
Ohne weiter darüber nachzudenken, bereiteten sich Adair und Sorcha darauf vor, dass sp?ter alles reibungslos verlief. Ohne wirklich zu wissen, was wirklich auf sie zukam.
Schottisches W?rterbuch:
Mutter: Màthair
Vater: Athair
Bruder: Bràthair
Onkel: uncail
Gro?vater: seanair
Gro?mutter: seanmhair
Meine Herzen: mo chridhe
Liebling: A ghràidh
Meine Liebste: mo ghràidh
Mein Schatz: mo ghràdh
Meine Sch?ne: mo àilleag
Meine Tochter: mo nighean
Meine Familie: mo teaghlach
Mein Alles: Mo shonuachar
Mein kleines M?dchen: Mo nighean bheag
Mein Seelengef?hrte: mo anam cara
Mein Herz und meine Seele: Mo chridhe ?s mo anam
Seelenbegleiter: Anam chompanach
Meine Fee: Mo shìthiche
Meine Schwester: Mo phiuthar
Meine geliebte Schwester: Mo phiuthar ghràidh

