Eine Ehre
Der schwarze Van fuhr 60 km/h auf der Autobahn. Cestus sa? auf dem Beifahrersitz und blickte an seinem Kollegen, dem Fahrer vorbei, als ein Jeep sich auf der Fahrbahn neben ihnen positionierte. Hinter ihnen fuhren viele weitere Fahrzeuge. Weitere Jeeps, Vans, Trucks, Gel?ndewagen und auch SUVs. Auf der anderen Seite des Highways fuhren jedoch selbst keine Wagen, nur hier und da stand mal ein Fahrzeug, meist Gel?ndewagen und Trucks, aber auch die ein oder andere Flak und Artillerie. James drehte das Radio weiter auf, als sie unter zwei Brücken entlangfuhren. Die anderen Soldaten hinten im Van begannen den Liedtext mitzusingen. Es war eine frohe und amüsierte Stimmung im Van wahrzunehmen. Dann waren Rotoren zu h?ren und es dauerte nicht lang, bis sie einen Black Hawk über ihnen hinwegfliegen sahen. Nach ein paar Minuten folgte ein Zweiter, dann ein Dritter. Einer der Black Hawks trennte sich von der Hubschrauberformation und landete auf einer gro?en Wiese, an welcher die Stra?e entlanglief. Cestus Blick schweifte über die Fl?che. Das Grün der Wiese war beinahe nichtmehr zu erkennen, da alles von Fahrzeugen, Waffensystemen und Soldaten bedeckt war. Es waren eine Menge Soldaten, sogar so viele, dass diese etwa 2/3 der Fl?che bedeckten. Aber auch bei den fast 50 Meter entfernten Menschen konnte Cestus noch klar und deutlich die Freude erkennen. Diese Menschen feierten und hatten einfach Spa?. Es war beeindruckend, wie positiv alle waren. Cestus selbst war es zwar auch, aber dennoch wusste er, dass wenn sie die Stadt erreichen würden, viele Soldaten ihr Leben lassen würden. Viele der Soldaten, welche die feindliche Verteidigungsstellung erstürmen würden, waren unerfahren, Cestus selbst auch. Er engte seinen Griff um sein M4 Sturmgewehr. Dieser Gedanke fl??te ihm Furcht ein, doch auch Stolz. Er war stolz für sein Land zu k?mpfen und zu siegen, was auch immer sich ihnen entgegen stellen sollte sie würden es besiegen.
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