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Last Goodbye

  Last Goodbye

  Als ich mich an den hellen Eichenholztisch des Zimmers lehnte, spürte ich eine Unsicherheit. Wie sehr ich es auch versuchte, ich konnte mich einfach nicht auf etwas anderes konzentrieren als sein dummes L?cheln. Wie er seine Z?hne zeigte, als ob er mich anstacheln wollte. Alles kam mir so verschwommen vor. Dann ergriff meine Hand einen Gegenstand, es war sein Brief?ffner. Mit einem eleganten Schwung lie? ich ihn durch seine Kehle schlitzen. Mein Blick tief in sein Gesicht vertieft, wurde ihm zwar klar was gerade passiert war, aber dennoch h?rte er nicht auf zu l?cheln. Er sank schlie?lich innerhalb einiger Sekunden zu Boden. Ich lie? den Brief?ffner fallen, als ich es bereits spürte. Ich Schritt schwankend zum schwarzen Telefon, am anderen Ende des Raumes hinüber. Mein rechter Arm wurde langsam taub und kurz bevor ich das Telefon erreichte, sah ich noch einmal zu seinem Leichnam hinüber. Der einst wei? leuchtende Teppich war nun in einem tiefen Rot verhüllt. Das L?cheln war immer noch im Gesicht der nun in einer Blutlache liegenden Leiche zu sehen. Ich ergriff das Telefon und w?hlte eine mir gut bekannte Nummer. Als ich dies tat, verspürte ich eine Welle an Schw?che. Nichtmehr in der Lage meine Beine zu fühlen, sank ich zu Boden, den H?rer in meiner linken Hand. Ein einfaches Ger?usch erklang: “Hm?”, ich konnte eine mir vertraute Stimme wahrnehmen. Noch bevor ich sprach, spürte ich wie mein Brustkorb immer schwerer wurde und sich meine Atmung verlangsamte. “Null, Sieben, Vier”, sprach ich schlie?lich. Eine kurze Stille entstand, erst gebrochen von einem leichten Schluchzen, dann von einem schluchzendem: “Habe verstanden. Vielen Dank für Ihre Dienste bei uns.” Ich l?chelte noch ein letztes Mal, nun versichert, dass meine Nachricht ankam. Der H?rer des Telefons rutschte mir aus der Hand und hing nun dicht neben meinem Kopf, welchen ich an die Tischwand gelehnt hatte. Mit letzter Kraft sagte ich meine letzten Worte: “Auf nimmer wiedersehen so wies aussieht.” Nun konnte ich nichts mehr fühlen, bis auf die Schwere meines Brustkorbs und meiner Augenlieder, sowie einer pl?tzlich aufgetauchten Müdigkeit. Natürlich wusste ich, was dies für Anzeichen waren, doch es war mir Egal. Ich gab mich ihnen vollkommen hin und für ein letztes Mal schloss ich meine Augen. Die kalte Dunkelheit umgab mich schlie?lich.

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